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16.11.2020

TSGMentalität

Ohne Talent und Fleiß sind herausragende Erfolge kaum denkbar. Der dritte und entscheidende Faktor wird dabei oft übersehen: Richtige Einstellung. Gerade in der aktuellen Zeit ohne Mannschaftstraining steht der dritte Faktor besonders im Vordergrund.

Wenn es um mentale Stärke geht, können wir viel von Profiathleten lernen. Sportler, die es im Leistungssport an die Spitze schaffen, haben schon früh gelernt sich selbst anzutreiben. Dazu gehört, sich immer höhere Ziele zu setzen, mit Rückschlägen richtig umzugehen und aus Fehlern nachhaltig zu lernen. Erfolgreiche Sportler wissen, wie man Selbstzweifel besiegen kann und reflektieren selbstständig, ob sie auf dem richtigen Weg sind. Drei Herausforderungen müssen sie meistern, die besondere mentale Stärke verlangen: jeder einzelne Wettkampf ist einmalig und nicht identisch wiederholbar, das Ergebnis ist unmittelbar danach sichtbar – und das unter kritischer Beobachtung von Trainer, Spieler, Medien und Zuschauer.

An sich glauben!

Spieler, die davon überzeugt sind, dass sie aus eigener Kraft etwas leisten können, sind erfolgreicher als die, die unmotiviert und unzufrieden mit der Situation oder mit sich selbst sind. Solche selbstwirksamen Spieler legen eine größere Ausdauer an den Tag, wenn es darum geht Aufgaben eigenständig zu bewältigen. Sie strengen sich mehr an und finden leichter kreative und gute Lösungen. Gleichzeitig suchen sie sich höhere Herausforderungen, um daran zu wachsen und das Optimum zu erreichen. Genau diese Eigenschaften sind für Spieler mit Ambitionen sehr wichtig, nur durch ausdauernde und ständige Lernbereitschaft kann man den Sprung in den Profibereich schaffen und auf langfristiger Sicht Erfolg haben.

Entscheidend ist das Bild, das man von sich selbst hat

Menschen, die daran glauben, dass Fähigkeiten ausschließlich angeboren und kaum veränderbar sind, haben weniger Erfolg. Sie geben schneller auf und lassen sich aus Versagensangst gar nicht erst auf Herausforderungen ein. Ganz anders sind Menschen mit einem „dynamischen“ Selbstbild: diese zutiefst davon überzeugt, dass sie im Leben alles erreichen können, wenn sie sich nur richtig anstrengen. Ein solches Selbstbild kennt keine Versagensängste oder Fehlerpanik.

Worauf kommt es nun bei einem talentierten und gut trainierten Sportler im entscheidenden Moment an: auf die richtige Einstellung! Das eigentliche Spiel findet nämlich weniger auf dem Spielfeld statt als im eigenen Kopf. Mentale Stärke schlägt bloßes Talent!

[Quelle: R. Bodson / M. Hornig]



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